Sonntag, 1. Juni 2008

Tag 10 (Nara)

Frisch gepackt, gepflegt, überhaupt nicht ausgeruht ging es auf um 0600, kurz gefrühstückt und weiter auf nach Nara.

Nara ist wohl neben Nikko eine der schönsten zu besichtigten Städte. Für einen normalen Durchschnitts Touristen sollte man die Sanjo Straße gen Osten gen, dort sich alles ansehen und den Rest links liegen lassen, wenn ihr Euch nicht auskennt, ihr keinen Ortskundigen oder Reiseführer habt, schenkt euch einfach den Rest des rumsuchen, das schönste habt ihr wirklich im grünen Osten der Stadt. Wie auf der Insel Miyajima sind auch hier viele zahme Hirschen die nur warten etwas zu essen von euch zu bekommen. In Nara jedoch gibt es extra Kekse dafür!

Die Straße führt euch früher oder später, jenachdem wie schnell ihr sie findet zum Kofukuji Tempel, welcher bei mir leider „repariert wurde“. Eine Art der Japanischen Reperatur ist es, Holzbauten bis auf die Grundmauer nieder zu reißen, das selbe Holz bei den Selben plänen wieder zu verwenden und dies alle 10 Jahre zu wiederholen, wenn ihr Pech habt, erwischt ihr solch eine Periode.


Dennoch blieb die 5 Stöckige Pagode davon unbetroffen. Weiter ging es dann gen Osten vorbei an den National Museum, weil es um 7.30, sowie alles eigentlich, geschlossen war zum Todaiji Tempel, neben riesigen Holztoren beherbergt der Tempel 3 einzigartige riesige und ebenso wundervolle Buddha Statuen, wohl das glanzstück eines jeden Nara Besuches. Nara ist wohl auch eine Sehenswürdigkeit für viele Japaner und vor allem deren Schulklassen – Ich und Kinder! – Jedoch fragte einer freundlich, für ein Foto eines Wettbewerbs und eigentlich viel zu gut drauf hab’ ich zugesagt und mir auch gleich eins gesichert. Kurzer Hand noch en Kasuga Taisha Schrein besichtigt, und viel Zeit verplemtert mit der Suche nach den Gangoji Tempel, welcher sein Geld und die Suche danach, nicht gerecht wurde. Auch der Toshodaiji Tempel, sehr weit im Westen unterlag mehrerer „Reperatur“-Arbeiten und verschwendete mehr meine Fuß-Ressourcen als er mir schöne Einblicke gewährte.

Aus diesen Kaff kam ich dank der Hilfe einer Reiseführerin einer Piefke-Gruppe zu Irgendeinen Bahnhof um über einen riesigen Umweg wieder nach Nara-Zentrum zu gelangen weiter nach Kioto ins Hotel und ab in die Federn.

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