Im Anschluss ging es dann zur Verständigungsprobe in den „Bunka Kaikan“ (sieht auch so aus wie er sich anhört. Die Probe ging recht schnell vonstatten und da wir kein Interesse hatten U-Bahn zu fahren, entschließen wir uns zum „Ueno Markt“ zu spazieren. Der Markt war sehr voll und wie gewohnt von Marktschreiern bewohnt, welche wir – bis auf den Döner Mann (Ja! Selbst hier gibt’s Döner) nicht verstanden haben.
Durch den vielen Fisch und deren Geruch hatten wir darauf keinen Appetit mehr und sahen uns nach einer anderen Nahrungmittelquelle um, kein McDonalds, kein Burgerking sondern eine mir gänzlich unbekannte Kette: G-Burger. Mit einigen Hindernissen hat das Burgerbestellen dann geklappt, er hat richtig gut geschmeckt und hat sich schnell bei uns nieder gesetzt.
Der Verdauungsspaziergang hat dann im gleich daneben gelegenen „Ueno Park“ statt gefunden. Dort sahen wir einen Japaner, mit Kilt und Dudelsack der eine recht innovative Straßenunterhaltung dargeboten hat, als wir ein zweites Mal seinen Weg kreuzten spielte er sich mit 3 Diabolos gleichzeitig. Im Park selbst gab es viel zu sehen, wohl viele bedeutende Persönlichkeiten der Japanischen/Tokio Geschichte, aber da wir dies Zeichen wohl nicht zu deuten wussten, wird dies uns vorerst ein Rätsel bleiben. Die ersten schönen Pagoden und Tempel konnten wir begutachten und auch die Prozedur, die ein wohl gläubiger Japaner vollziehen muss:
Man nimmt einen Kelch Wasser, welches wohl geweiht ist, wäscht sich damit den Mund aus und dann die Hände. Sonst gibt es im Ueno Park ein Kunstmuseum und einen Zoo ( Ling Ling starb am 30.04.08 um 02:00 am – uninteressant? – Tja,, dort wurde es 5x ausgeschrieben!), wo wir uns mit einen Blick von außen begnügt haben und weiter durch den riesigen Park marschiert sind, vorbei an sicher religiös Beschrifteten Steinen, Kupfer Laternen, einen steinernen „Hund“, einer Wasserfontänentechnik wo zuerst ein äußeres Quadrat sich erhebt, daraus weiter innen wieder einige Fontänen aufsteigen und zu guter letzte eine kleine Fontäne empor steigt.
Weiter ging es zu einem riesigen See Areal, wobei der See circa 3x so verschmutzt wirkt wie unser Donaukanal in Wien, jedoch gab es dort, natürlich nicht blühende Lotusblüten. Nach noch einiger Zeit Fußmarsch entlang des Sees, wo 3 Japanische Mädels vergeblich versuchten gegen die „Strömung“ des Sees anzukommen, ging es weiter zur U-Bahn Station um sich zu informieren wie es nun funktioniert, der Kartenkauf in Tokio: Von der Theorie ist es eigentlich Simpel, du kaufst den Schein bei der Station wo du abfährst wählst den Ort wo du hinfährst, auf einer Karte wo die Preise verzeichnest sind und Tippst den Preis nun in deine Maschine. Leicht oder? Okay, und nun stell dir vor auf dieser Karte stehen alle Namen auf Japanisch – That’s Fun.
Nach diesem Ausflug ging es dann zurück zum Bunker(Theater) wo die General Probe für die Fledermaus stattfand. Der erste Akt war herrlich entspannend und ich konnte mich von der Tour durch den Park mit einen kleinen Schläfchen erholen. Danach ging es Richtung „Heimat“, zuvor noch kurz beim Supermarkt 2x Instant Noodles und ein Sixpack Sapporo für einen wohlsamen Schlaf besorgt. Morgen wird es wohl zu einer Delphin Show gehen und zum Technik-Einkaufsgebiet Akihabara (Hawara). Jetzt erstmal den Rest des Biers genießen und das Spiel Chelsea gegen Manchester anschauen.
3 Kommentare:
Da isser schonmal in Japan und bestellt sich nur Fertiggerichte und Burger =)
ja flo - was is mit sushi?
soll ja dort saubillig und saulecker sein :D
Man Isst was man kennt. Nach einen Markt voller Fischgeruch möchtest du im Anschluss keinen Fisch.
Also seltsamerweise ist Sushi nicht so viel günstiger als bei uns, noch habe ich kein's probiert habe ja noch genügend Zeit und ich suche das richtige Lokal für's erste Sushi
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